Dii Referenzprojekte in Algerien, Marokko und Tunesien

Auf dieser Karte dargestellte Grenzverläufe bedeuten keine besondere Anerkennung oder Bewertung durch Dii.

Die Zukunftsbranche der erneuerbaren Energien (EE) bietet für die Maghreb-Staaten enorme Chancen auf neue Arbeitsplätze und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Der Energiebedarf von Marokko, Algerien und Tunesien wird in den nächsten Jahrzehnten drastisch wachsen. Alle drei Länder haben ehrgeizige Pläne für den Ausbau der erneuerbaren Energien vorgelegt. Dii begrüßt diese Pläne, die den Grundstein für eine das Mittelmeer überspannende Stromversorgung legen und dazu beitragen, schnellstmöglich einen Markt für Strom aus erneuerbaren Energien zu schaffen. 

2011 ist es Dii gelungen, in diesen drei Länder Kooperationsabkommen (Memorandum of Understanding, MoU) zu erzielen, um den Ausbau der Erneuerbaren politisch zu flankieren. Vor dem Hintergrund dieser Abkommen arbeitet Dii in enger Abstimmung mit den lokalen Partnern Länderstrategien aus, die Analysen über Standorte, Stromnetze, Regulierung, Märkte und sozioökonomische Aspekte beinhalten, und als Grundlage für erste gemeinsame Referenzprojekte fungieren. Damit unterstützt Dii seine nordafrikanischen Partner bei der Konkretisierung ihrer nationalen EE-Programme.

Dii bereitet in Marokko, Algerien und Tunesien Referenzprojekte in einer Größenordnung von 2,5 Gigawatt (GW) vor. Davon entfallen aktuell 500 Megawatt (MW) auf Marokko. 2014 soll in diesen Anlagen der erste Strom erzeugt werden. Die Planungen für Algerien und Tunesien belaufen sich auf jeweils 1 Gigawatt. 

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